Die Straße als Ort des Erinnerns

Stierstrasse_mit_Blick_auf_die_Fregestrasse_1911Der Artikel „Die Straße als Ort des Erinnerns“ ist bei peira.org und im Bundespresseportal erschienen. Hier steht der Artikel zum Download zur Verfügung. Aus dem Artikel:

Ein Spaziergang durch eine kleine Straße in Friedenau kann eine neue Gedenkkultur, die durch Gunter Demnigs Kunstwerk und Geschichtsprojekt Stolperstein Raum gewonnen hat, deutlich machen:

Stolpersteine für die Opfer des Nazi-Terrors  werden seit 1995 vom Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt. Die Steine sollen die Erinnerung an die rassisch und politisch Verfolgten und Ermordeten  aufrechterhalten.

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Vortrag am 19. Januar 2013: Stolpersteine – Das Gedächtnis einer Straße

Ich wünsche ein schönes neues Jahr und lade ein zu meinem Vortrag über die Geschichte der Stolpersteine und die unterschiedliche Resonanz der Bürger auf ihre Existenz mit dem Titel „Stolpersteine – das Gedächtnis einer Straße“.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Neujahrsempfangs der Suedwestpassage Kultour statt. Wir bitten um kurze Rückmeldung bis zum 15.01.2014 unter wild@suedwestpassage.com, ob Sie an dem Neujahrsempfang teilnehmen möchten und freuen und natürlich sehr, wenn wir Sie dort begrüßen können.

Vortrag und Neujahrsempfang

Sonntag, 19.01.2014, 16 Uhr

Atelier von Sabine Wild

Eschenstr. 4 / Ecke Stubenrauchstr. 28

12161 Berlin

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13 neue Stolpersteine am 29. November!

Einladung zur Übergabe von 13   Stolpersteinen:

Berlin Friedenau

Freitag, 29. November 2013, 16:30 Uhr

Wielandstraße 5

Von dort gehen wir gemeinsam zu den 13 Stolpersteinen,   die wir an die Öffentlichkeit übergeben

Akkordeon:  Sergey Mirov

Wielandstraße 5

 

 

 

Ingrid Schmidt erinnert an:

Begrüßung   der Gäste und Nachbarn:

Ingrid   Schmidt

Bach:   Toccata

Gertrud   und Max Schächter

Wielandstraße 27

 

Wolfgang Meckel  erinnert an:

 

Bernhard   Guttmann

Wielandstraße 22

 

Karin Platz erinnert an:

Angelika Hermes erinnert an:

Bach: Adagio

 

Rosalie und Siegfried Priester

Leo   Stiefel

Moselstraße 5

 

Ina Gorgis erinnert an:

Nora   und Hans Lewin

Moselstraße 9

 

Sigrun Marks erinnert an:

Rosalie   Efrem

Dickhardtstraße 15

 

Petra T. Fritsche erinnert an:

Clara   und Simon Kleinberger

Dickhardtstraße 6

 

Elke Vollmer-Henius erinnert an:

Shostakovich:   Walzer

Dr.   Max Henius

Dickhardtstraße 61

 

Annika Bratt erinnert an:

Hermann   Jankelowitz

Beisammensein im Literaturhotel   Fregestraße

Vivaldi:   Winter

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Stadtspaziergang im Grunewald Montag, 21. Oktober, 13:15 Uhr

Treffpunkt: Herthastraße/Ecke Hubertusallee

(Buslinie M 29 oder 110)

Wir sehen die Villen und Landhäuser der Künstler, Banker, Widerstandskämpfer und erinnern und spazierend an ihre Lebenswege, Kämpfe und Schicksale im Berlin der 20er und 30er Jahre. Schlossartige Anwesen wie das Mendelssohn-Palais und Villen werden wir ebenfalls besuchen.

Anmeldung: Nachbarschaftsheim Schöneberg, Tel. 859951 . 34

Beitrag: 3 EuroP1040660 (Small)

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Erinnerung an die Pogromnacht des 9. November 1938 am Samstag, 9. November, 16:30 Uhr Stierstraße in Friedenau

Am Samstag, dem 9.November 2013 wollen wir zur Erinnerung an die Pogromnacht des 9. November 1938 die 54 Stolpersteine in der Stierstraße Friedenau mit Kerzen und Blumen schmücken.

In der Pogromnacht am 9 November 1938 sind mehrere Bewohner der Stierstraße verhaftet und in Gestapo-Gefängnissen eingesperrt worden.

Auch die kleine Synagoge, die sich in einer Wohnung der Stierstraße 21 befand, wurde nach der Pogromnacht geschlossen.

Kommt und nehmt teil am Gedenken.

Samstag, 9. November, Stierstraße Friedenau,

ab 16:30 Uhr

 

Im März nächsten Jahres werden drei weitere Stolpersteine für Nazi-Opfer, die in der Stierstraße gelebt haben, gelegt.

In diesem Frühjahr sind mehrfach die Stolpersteine in Friedenau durch Übersprühen und Lackieren mit schwarzer Farbe geschändet worden, eines der Mitglieder unserer Initiativgruppe wurde bedroht und vor kurzem ist die Informationstafel, die an den jüdischen Architekten des Roxypalastes in der Rheinstraße erinnert, geschwärzt worden. Gerade jetzt also ist es wichtig, rechtsradikalen Übergriffen entgegenzutreten; und das können wir, indem wir der Opfer des Nazi-Terrors gedenken.

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Gemeinsam agieren statt reagieren

Der Stadtteil Friedenau, im Bezirk Tempelhof– Schöneberg, kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus. Dort häufen sich die antisemitischen und rechtsextremistischen Straftaten. Ziel der permanenten Angriffe war und ist das Gedenken an die während des Nationalsozialismus ermordeten Menschen. Im März 2013 wurden vier Stolpersteine innerhalb von sechs Stunden nach deren Einlassen in den Boden und 40 weitere bereits vorhandene Stolpersteine durch Farbschmierereien geschändet. Im Juni berichtete die Berliner Morgenpost sogar von 60, mit schwarzer Lackfarbe, beschmierten Stolpersteinen. Mitte Mai wurden auf die Wohnungstür einer Bürgerin, die sich für das Gedenken engagiert, antisemitische Parolen geschmiert. Außerdem wurde versucht ihren Briefkasten zu sprengen. Anfang August wurde die Gedenktafel für Vergessene Jüdische Architekten geschändet. „Wir sind entsetzt und zornig, dass diese Serie nicht abreißt“, sagt Lala Süsskind Vorsitzende des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) im Juni 2013. „Die Aggressionen haben eine neue Dimension erreicht. Das ist eine Herausforderung für die Demokratie und wir sind bereit, uns gemeinsam gegen diese Verbrecher zu stellen.“

Um dieser Entwicklung entgegenzutreten und nicht immer nur zu reagieren, wird das JFDA gemeinsam mit der Freien Universität Berlin am 17.10.2013 eine Veranstaltung im Henry Ford Bau durchführen. Petra Fritsche, die direkt mit Angriffen gegen ihre Person konfrontiert war, wird zusammen mit anderen Vertreterinnen und Vertretern aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren, wie man mit diesen inakzeptablen Zuständen umgehen und präventiv handeln kann.

Henry Ford-Bau der Freien Universität Berlin, Donnerstag, 17. Oktober 2013, 18:00 Uhr

 

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Fahrradkorso am Sonntag, dem 8. September

Fahrradkorso zum Tag der ErinnerungAb ca. 12:00 Uhr in Friedenau:

Stolpersteine, Widerstandskämpfer der

Roten Kapelle

Moderation:

Petra T. Fritsche

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Stolperstein-Stopp in Tempelhof-Schöneberg!

In Schöneberg und Tempelhof sind seit 2003 mehr als 550 Stolpersteine verlegt worden. Das Interesse steigt von Jahr zu Jahr. Immer mehr Paten und Initiativgruppen sind von dem Kunstwerk Stolperstein und dem Geschichtsprojekt überzeugt und erarbeiten im Vorfeld der Verlegungen die Biografien der deportierten und ermordeten ehemaligen Nachbarn. Viele Angehörige und Nachkommen von Opfern des NS-Terrors melden sich aus allen Teilen der Welt und möchten für ihre Angehörigen Stolpersteine legen lassen.

Wir – die Initiativgruppe Stolpersteine Stierstraße Friedenau – mussten nun erfahren, dass man in Tempelhof-Schöneberg seit diesem Frühjahr keine Stolpersteine mehr anmelden kann. Der Grund hierfür ist die offensichtlich kurz bevorstehende Beendigung der entsprechenden ABM-Stelle zur Koordinierung der Stolpersteine.

Dass diese Stelle nicht erhalten bleibt, ist umso unverständlicher, weil vor kurzer Zeit die Koordinierungsstelle für Berlin ausgeweitet wurde und weitere finanzielle Mittel für den Internet-Auftritt der Berliner Koordinierungsstelle (mit der Veröffentlichung der Biografien von bisher 5.000 Opfern) aufgewendet werden.

Die Öffentlichkeit und (nahezu) alle PolitikerInnen Berlins äußern sich positiv zu den Stolpersteinen und die Gedenk-Arbeit, die damit verbunden ist. Diese Arbeit – Recherchen, Kommunikation mit und Einladung von Angehörigen, Organisation der Übergabezeremonien – wird von den Paten ehrenamtlich geleistet – auch alle finanziellen Aufwendungen werden von den InitiatorInnen getragen.

Es kann nicht sein, dass Paten, die Stolpersteine anmelden wollen, auf Jahre hinaus vertröstet werden. Damit wird die mit den Stolpersteinen verbundene neue Gedenkkultur nachhaltig behindert. Einige Paten erwägen bereits, andere Formen des Gedenkens zu wählen, zum Beispiel durch das Anbringen einer Gedenktafel an ihrem Haus, andere geben ihr Vorhaben, Stolpersteine zu verlegen, ganz auf, da sie nicht jahrelang warten wollen! Wir hoffen, dass alle DemokratInnen, die sich in unserem Bezirk positiv und unterstützend zu dieser Art des Gedenkens der Opfer des Holocaust und der NS-Herrschaft äußern, sich aktiv dafür einsetzen werden, dass diese wichtige Koordinierungsstelle im Archiv Schöneberg erhalten bleibt beziehungsweise in eine unbefristete Arbeitsstelle umgewandelt wird.

In diesem Frühjahr sind mehrfach die Stolpersteine in Friedenau durch Übersprühen und Lackieren mit schwarzer Farbe geschändet worden, eines der Mitglieder unserer Initiativgruppe wurde bedroht und vor kurzem ist die Informationstafel, die an den  jüdischen Architekten des Roxypalastes in der Rheinstraße erinnert, geschwärzt worden. Gerade jetzt also ist es wichtig, rechtsradikalen Übergriffen entgegenzutreten; und das können wir mit der Verlegung von Stolpersteinen und dem damit verbundenen Gedenken der Opfer des Nazi-Terrors.

 

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Stadtführung über Stolpersteine

Am Freitag, den 07. Juni 2013 gab es im Rahmen von zibb folgenden Beitrag:

Stadtfuehrung13Filmbeitrag: Stadtführung über Stolpersteine

Update: Der genannte Filmbeitrag ist inzwischen aus der Mediathek des RBB entfernt worden. Er wird in Kürze über dieses Blog wieder erreichbar sein.

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Antisemitische Parolen an der Wohnungstür

Gestern wurde es unter Anderem in der Berliner Zeitung sowie in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht:

PetraFritschePetra Fritsche engagiert sich in Friedenau für Stolpersteine, mit denen auf Gehwegen NS-Opfer geehrt werden. Doch ihr Engagement gefällt nicht allen: Unbekannte haben die Wohnungstür von Petra Fritsche mit antisemitischen Parolen beschmiert und einen Böller in ihren Briefkasten geworfen.

Mehr dazu lesen? Hier klicken! / Autorin: Karin Schmidl
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